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Mit Beginn des neuen Schuljahres 2010/2011 wird die Katharina-Kepler-Schule Güglingen als Werkrealschule geführt.
Mit Bescheid vom 12.Januar hat das Regierungspräsidium dem Antrag des Gemeindeverwaltungsverbandes Oberes Zabergäu zur Einrichtung einer Werkrealschule nach § 6 Absatz 1 und 2 des Schulgesetzes zugestimmt.
Danach wird die Katharina-Kepler-Schule künftig zusätzlich die Bezeichnung Grund- und Werkrealschule führen.
Grundsätzliches Bildungsziel der Werkrealschule ist der Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses (Mittlere Reife); er ist dem Realschulabschluss gleichwertig.
Die Werkrealschule ist, im Gegensatz zur bisherigen Hauptschule mit freiwilligem 10. Schuljahr und darauf vorbereitendem Zusatzunterricht, ein auf sechs Schuljahre angelegter Bildungsgang.
Die enge und systematische Kooperation mit der zweijährigen Berufsfachschule in der Klasse 10 ist prägendes Merkmal der Werkrealschule. Hier wird eine erste berufliche Grundbildung vermittelt und der Übergang in das duale System vorbereitet.
In Klasse 10 der Werkrealschule findet der Unterricht sowohl an der Werkrealschule wie auch an der beruflichen Schule statt.
Ab September wird die Katharina-Kepler-Schule außerdem zur Wahlschule und räumlich nicht mehr durch einen festgelegten Schulbezirk abgegrenzt sein. Damit können auch Schülerinnen und Schüler aus anderen Verwaltungsräumen die Katharina-Kepler-Schule besuchen.
Wer die Werkrealschule nach der Klasse 9 verlassen möchte, kann – wie im bisherigen System – die Hauptschulabschlussprüfung ablegen, dies soll jedoch die Ausnahme sein.
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